Eine Szene aus „Pippi Langstrumpf in Taka-Tuka-Land“ zeigte den Kindern der 4/1 b, dass eine Flaschenpost eine lebensrettende Nachricht überbringen kann. So machten sich Einser wie Vierer hoch motiviert ans Schreiben, um das abenteuerliche, wenn auch zweifelhafte Kommunikationsmedium auszuprobieren. Nachdem der mögliche Weg einer Flaschenpost vom Startpunkt Sieg bis ins offene Meer auf Google Maps verfolgt worden war, schrieben die Vierer ihren Brieftext sicherheitshalber auch noch auf Englisch auf die Rückseite. Ganz von allein ergab sich auch ein Unterrichtsgespräch über Plastik in Gewässern, weshalb natürlich Glasflaschen ohne Plastikverschluss zum Einsatz kamen. Ebenso heiß diskutiert wurde die Preisgabe personenbezogener Daten. Die Schüler entschieden sich schließlich dazu nur den eigenen Vornamen und die Adresse der Schule für eine Antwort zur Verfügung zu stellen. Am 3. Februar 2025 war es dann so weit: Die Pandaklasse machte sich mit 24 Flaschenposten im Gepäck auf einen Spaziergang in die vom Frost bedeckten Siegauen. Auf der Siegbrücke kam dann der große Moment und die Flaschen machten sich mit einem kurzen Flug gefolgt von einem „Platsch“ auf die Reise. Die Pandas staunten nicht schlecht als bereits am selben Tag eine Flaschenpost an der Mondorfer Fähre gefunden und per E-Mail beantwortet wurde. Bis zum 14. Februar 2025 haben uns noch zwei weitere Briefe erreicht, die den Fund einer Flaschenpost im Mondorfer Hafen und im Uferbereich des Rheins in Niederkassel-Lülsdorf vermelden. Voller Stolz nahmen die Kinder ihre Antwortbriefe nach dem Vorlesen in der Klasse entgegen und als Trophäe mit nach Hause. Die Pandaklasse freut sich schon auf eine erste Nachricht aus Köln, den Niederlanden oder Übersee.