Unser dreitägiger Aufenthalt vom 11.-13.12.2024 in der Jugendherberge in Bad Honnef erhielt durch das Programm der Sternwarte Siebengebirge eine besondere Note.

Am Abend des Anreisetags begrüßte uns der Referent Christian Preuss mit einer Lichtbildvorführung unserer Erde. Dabei schlug seine eigene Begeisterung für die älteste aller Wissenschaften, die Asronomie, schnell auf die Kinder über. Das „Staunen“ stand an diesem Abend im Vordergrund: Staunen über unseren schützenswerten Heimatplaneten, unser Sonnensystem, das sichtbare Universum und seine scheinbare Unendlichkeit. Für die Kinder am Ende ihrer Grundschulzeit Themen, die das Nachdenken ordentlich anregten.

Am Folgetag erfuhren die Grundschüler auf einer Planetenwanderung durch das Siebengebirge mehr über die Sonne und einzelnen Planeten unseres Sonnensystems. Dabei waren die zurückgelegte Wegstrecke und die Dimension der einzelnen Planetenmodelle, die in der Tasche des Referenten mitwanderten, im Maßstab angepasst, sodass ein Gefühl für die wirklichen Entfernungen entstehen konnte. Die Kinder hatten am Ende der Wanderung das Gefühl, Milliarden von Kilometern erwandert zu sein.

Den Höhepunkt des Programms bildete nach einer Stärkung in der Jugendherberge ein weiterer Lichtbildvortrag mit Christian Preuss, bei dem viele Fragen der Kinder beantwortet werden konnten und ein noch viel tieferer Blick ins Weltall ermöglicht wurde, bis an die Grenzen des Erkenntnishorizonts. Ist unsere Erde einzigartig? Gibt es noch andere bewohnbare Planeten? Auf diese Frage, so Christian Preuss, werden die heute 9 und 10jährigen Kinder noch in ihrem Leben sicher eine klare Antwort erhalten. Denn durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz wird die Forschung noch schneller vorangetrieben als in vorangegangenen Generationen.

So mussten wir uns vorläufig auch noch mit offengebliebenen Fragen von Christian verabschieden, was nachhaltiges Denken in den kommenden Wochen fördern wird. Dazu werden wir in der sich anschließenden Projektwoche zum Thema „Sonne, Mond und Sterne“ und hoffentlich darüber hinaus immer wieder Gelegenheit haben. Die Urkunde von Christian, die wir zum Abschied erhalten haben, wird uns jeden Tag daran erinnern.

 

Natali Hoffmann, Lehrerin der Klasse 3/4d, Max und Moritz Grundschule in St. Augustin Menden